Montag, 19. März 2007

Achtung, Ansteckungsgefahr

Samstag hatte Bau(m)herrin Befürchtungen wegen Lärmbelästigung der Nachbarn. Am Samstag sollst Du neuerzeits schließlich ruhen. Autoputzen und Großeinkäufe dauern auch nicht den ganzen Tag.

Herr Hauptmieter verbietet umgehend der Rennmausschaft das Radio. Als ob es einen Unterschied macht, ob man Hämmern hört oder Hämmern und Musik...

Die übrigen Nachbarn begeben sich netterweise in die Offensive. Lieblingsnachbar pflanzt 45 Baumkinder an. Sehen irgendwie putzig aus, wie Kindergartenkinder:


Als Bau(m)herrin mit Rakete II im Gartenhäusle eine Schaufel holt, fragt die Wiederaufforstungs-Mannschaft, ob wir jetzt eine Raumstation aufgemacht hätten. Bau(m)herrin stutzt, Rakete II blubbert erklärendes Pfeifen. Inzwischen verstehen wir die neue Sprache besser: Das war eine Anspielung auf die Maske.
"Ja, die NASA finanziert uns jetzt."
"Oh, wir wollen auch!"
Schön, eine humorvolle Nachbarschaft zu haben :-).

Der Nachbar gegenüber, der morgens immer seine Zigarette im Bademantel auf der Terasse rauchen muss, ist so lieb und übertönt uns mit seiner Sägemaschine:


Jetzt hat Herr Hauptmieter Hämmern und Sägen ohne Musik...

Schuttologik II - especially for Maja ;-)

Unser blog dient inzwischen als wichtiges Kommunikationsinstrument für entscheidende Beteiligte. Wir bitten um Verzeihung, wenn dabei gelegentlich die Ekelgrenze übertreten wird - Entscheidungen und Kontrolle erfordern genaues Hinsehen.

Wir beginnen ganz harmlos und berufen die verschiedenen Gremien für Außen- und Innengestaltung ein.
  • Tagesordnungspunkt: die runden Lampen.
  • Frage: behalten oder entsorgen?
  • Wichtiger Hinweis: diese Art Lampen sind heute teurer als die durch Wunderwaffe minimierten Entsorgungskosten.

Der nächste Posten ist bereits abgestimmt, wird erhalten. Außengestaltungsgremien dürfen sich in Farbgebungs-Schlacht stürzen:


Das hier ruft nach Entsorgung, Bau(m)herrin hat keinen blassen Schimmer, worum es sich handelt:

Linoleums- und Schimmelunterlagenberge sind gewachsen:

Das Zeugs neben dem Ofen stammt aus Neubau-UG. Soll nicht nach ebay. Ofenkacheln - HILFE - wir hatten vereinbart, dass sie heute in Bau(m)herrschaften-Mietheim befördert werden. Jetzt ist es zu spät und danke, liebes Wetter! Wir haben Schneetreiben, Frost ist angekündigt. Werden die wertvollen Teile morgen noch ebay-tauglich sein?


Luft anhalten und Blick in's Neubau-UG werfen. Nach nur kurzem Besuch hat Bau(m)herrin jedes Mal Räusper- bis Hustattacken:

So sieht der Container Samstag 13:00 Uhr aus - lecker:

Bitte Nase zuhalten:


Das ist kein wertvoller Torf.

Nur Meisterarchitekt wagt es, das Zeugs in die Hand zu nehmen und unter die Nase zu halten. Einmal hat er es Wunderwaffe unter die Nase gehalten. Seither hält Wunderwaffe mehr als eine Armlänge Abstand von Meisterarchitekt.


Das ist nämlich die unter dem im wahrsten Sinne des Wortes schwimmenden Estrich entdeckte Schmodderschicht. Versammelte Mannschaft vermutet Spanplatten als Ausgangsmaterial.

Zweieinhalb Stunden später ist der Container voll:


Gut, dass Schmodder abgedeckt ist. Wenn die Müllentsorgungsstelle den 'Torf' entdeckt hätte, wären garantiert Ursprungsmaterial-Nachweise gefordert worden. Meisterarchitekt persönlich hätte der Kontrollstelle das Zeugs unter die Nase halten müssen, damit es nicht als wertvoller Torf weiterverkauft wird.

Wilde Bau(m)herrinnen-Phantasien? Von wegen. Gestern auf der Konfirmation gab ein Anwalt ein paar Schmankerln aus dem Bereich Asbest-Entfernung zum Besten. Bau(m)herrin achtet jetzt noch strenger darauf, dass die Atemmasken nicht abgesetzt werden.

Heute erfolgte Diagnose-Rundgang II im Neubau-UG durch Meisterarchitekt. Resultat:
  • Deckentäfelung muss raus -> vergammelt
  • Fliesenboden muss raus -> vergammelt, wir erwarten wieder Torf
  • an vielen Außenwänden gibt es Innendämmung mit Dreischicht-Platten. Diese enden konsequent an den Fensterlaibungen - > wenig effizient + vergammelt -> raus
Fazit: wir haben einen Rohbau. Das ist, als ob man ein Kochrezept (-> Neubautagebuch) rückwärts nachkocht bis zum Punkt Innenausbau, dann wieder vorwärts. Pu, sollen wir mal so etwas kochen??

Fazit II: der von Maja geäußerte Wunsch nach einem Baumischabfall-Container wird umgehend erfüllt. Es wird nur ein kleiner, aber immerhin. Die nutzlosen Dreischichtplatten haben uns in die Knie gezwungen. Da Fliesen mit Torf mehr Gewicht haben, kommen sie in den größeren Bauschutt-Container. Denn Wunderwaffe kann rechnen.


P.S.: kann jemand mal schnell ein Geruchsübertragunsprogramm für blogs entwickeln? Sonst versteht uns wieder keiner...

Nachtrag

Ganz wichtig:
  • Nachschub an Espresso, Kaba und Dröhnung in Elektro-Fachmarkt besorgen!

Casting

In der Zwischenzeit erreicht uns eine Beschwerde aus dem Büro Boris Becker. Es sei problematisch, dass die Hauptrolle unseres Tapetendramas an eine nicht-deutsche Darstellerin vergeben wurde.

Wo er Recht hat, hat er Recht. Mangelnden Patriotismus lassen wir uns spätestens seit Fußball-WM und dem Henckel-von-Donnerwetterschen Oskar nicht gerne vorwerfen. Bobbele war einmal sportlich und irgend wann sogar einmal in Deutschland. Mallorca ist zwar eindeutig eine deutsche Kolonie, doch so ganz optimal erscheint uns die Besetzung nicht. Da wir eine geeignete Kandidatin haben, sind wir mal großzügig:


Das Büro der Monacoschen Hannoverschen Caroline übermittelt ebenfalls Angebot. Sie haben uns via "Papparazza" ergoogelt und versprechen medienwirksame Klage, wenn wir die Dame beim Privataufenthalt in unserem Garten fotografieren und im blog veröffentlichen. Man stellt uns sogar ein Caroline-von-Monaco-Urteil III in Aussicht.

Wir sind interessiert, aber nur wenn Ernst, August, Albert, Paul, Otto, Rupprecht, Oskar, Berthold, Friedrich-Ferdinand und Christian-Ludwig sich mit in die Kampagne einbringen - oh, das ist ja nur einer. Dafür ist er wirklich astrein deutsch und darf versuchen, den Mikado-Riesen zu verprügeln. Ein Erleichterungs-Örtchen haben wir vorsichtshalber auch schon eingeplant, der Bauträger-Pavillon:

Bau(m)herrin findet, dass sie ihren neuen Job als Casting-Direktorin nicht schlecht macht: zwar noch kein Chihuahua, dafür über Nacht drei neue Hauptrollen. Eine göttliche Stimme dröhnt in Bau(m)herrinen-Ohr: "Du sollst nicht wechseln den Dir zugedachten Aufgabenbereich, und seien die Tapeten noch so widerstandsfähig."

Na denn, to-Do-Liste:
  • Meisterarchitekt einfangen und an Bau(m)stelle locken
  • Rechnungsmodalitäten klären und korrigieren
  • Schreiben an Hauptmieter
  • Geld von Bank holen
  • viele Rechnungen überweisen
  • Rechnungen stellen und Umsatzsteuervorauszahlung bezahlen
  • Schacht für Wasserpumpe bestellen
  • Kamera nach Hause holen
  • Paris die Zweite im Wohnzimmer... Können wir die Wand nicht abreißen?
Einen Punkt der architekturalen To-Do-Liste haben wir bereits erledigt- die Frage nach dem erhaltenswerten Wein:


Er kann nicht umgepflanzt werden, die Wurzel ist zu groß.


Die Zimmermanns-Meisterschaft sieht für ihr Gerüst kein Problem, bleibt noch die Putz-Meisterschaft als Klage-Instanz. Wenn alle Stricke reißen, haben wir noch mindestens 80 Meter Brautschleier übrig.

Sonntag, 18. März 2007

Immer noch Chihuahua

Heute stand Bau(m)herrin in einer großen Küche und betrachtete das Photo, wie sie bewaffnet mit Schlapphut vor xx Jahren Tapeten an eben jener Küche abkratzte. Das ist tatsächliche zwanzig Jahre her. Und es war Rauhfaser, ganz eindeutig.

Sie begann "Verdammt lang her" zu singen und verzieh sich alle am Vortag vollbrachten Fehler.
Erstens hatte sie sich das kleinste Zimmer ausgesucht. In der irrigen Meinung, das sei schneller und damit günstiger für die Tagesmotivation.

Zweitens hatte sie bereits nach dem ersten, viel zu kurzen Schaumbad die Spachtel angesetzt. Die selbe erfolglose Aktion versucht sie nach dem zweiten und dritten Bad. Dabei waren ihr seitens der Rennmausschaft mindestens vier Vollschaumbäder mit Massage empfohlen worden.
Bau(m)herrin flucht, ernennt sich zum lebenden Mega-Scheibenwischer, entwirft Tapetenschaumbad-Massagebürsten in Ahnlehung an Autowaschanlagen, das Tapetenfitzel ist nicht zu erweichen. Bis es sich nach dem vierten exakt getimten Schaumbad allein von der Wand löst. "Du bist ja eine echte Paris Hilton, Du Tapete Du! Erst vier Vollschaummassagebäder, dann darf die Spachtel nicht zum Zuge kommen."

Versuche, den Ablauf auch nur leicht abzuändern, scheitern. Spachtel liegt schmollend auf dem Boden. Bau(m)herrin verspricht ihr, unsere Paris an den nächstbesten Chihuahua zu verfüttern.

Auch die Raumwahl entpuppt sich als Fehler. Lauter kleine Eckchen und Über-Eckchen, jedes Poppelstückchen verlangt die vierfache Behandlung und entfleucht dann der Spachtel.

Die Rennmausschaft muss das geahnt haben, denn Bau(m)herrin wird zur Mittagspause mit einem echten Profi-Maler-Käppi geadelt. Die Haarpracht ist zwar schon längst hinüber und tapetenlöser-veredelt, doch sie trägt das Käppi stolz zum Italiener, wo Pu und Kind sie erwarten. Auf dem Weg ein Anruf von bekannter Nummer (Pu) mit völlig unbekannter Stimme. Wurde Pu's Handy geklaut? Die merkwürdige Stimme fragt, was Bau(m)herrin zu essen wünscht. Ein Dieb würde nicht wissen, dass wir jetzt zum Essen erwartet werden. Diese Blechstimme unterdrückt ein Kichern, jetzt haben wir sie erkannt. "Mein liebes Kind, wir müssen umgehend zu Frau Doktorin Heilthervorragend."

Das Käppi kommt gut an - man nimmt mich als Profi wahr. Das Kichern hab ich übersehen...
"Wo warst Du denn so lange?"
"Bin an Paris Hilton festgeklebt."

Ein Thunfischsteak, eine Verabschiedung von Pu und einen Chauffeursdienst quer durch die Stadt später kommen wir wieder bei besagter Dame an. Zur besseren Motivation holen wir die "Mamma Mia"-CD aus Sophie und singen beim Scheibenwischen mit. Rechts - links - rauf - runter und immer weiter so, bis es richtig schäumt. Draußen füllt sich Container mit Schmoddermasse und wir Versagerteam kommen mit dem Nähkästchen nicht voran. Könnte die Männerverschwörung eventuell Recht gehabt haben?

Im Jahre 2012 beginnt sich die neue Küche aufzulösen, der Erneuerungsanstrich steht an, Kind will in den Urlaub fahren, aber Bau(m)herrin hängt im dritten der vier notwendigen Schaumbäder für die vorletzte Bahn von Nähkästchen-Paris. Chihuahua hat sich immer noch nicht gemeldet...

Die Rennmäuse brauchen dringend Sauerstoff -> Kaffeepause. Bau(m)herrin kann nicht an sich halten, ihr rutscht ein kleiner Fluch raus. Rennmausschaft grinst vielverstehend. Die müden und 20 Jahre zu alten Knochen in's Nähzimmer geschleppt und weiter im Text. Wir könnten uns ja 2015 in einer Autowaschanlage anmelden - bis dahin sind wir besser als jede Maschine.

Jetzt fängt auch noch der Stachelrochen an zu stottern. Eine willkommene Abwechslung. Schnell von der Leiter gehüpft, oh, die steht im Weg. Ganz schön eng hier. Geh mal da rüber, Du Leiter. Leiter stößt gegen Ecke, Eimer auf Leiter verliert Gleichgewicht und entleert sich. Eine Hälfte auf Bau(m)herrinen-Hose, zweite Hälfte auf den Boden. Kein normaler Boden, sondern die Holz-Lattung mit darunter liegender 70 Jahre alter Schlacke(l). Stachelrochen stottert lautstark weiter.

Jetzt nur nicht die Nerven verlieren. Durch Pfütze geschleudert (Tapetenlöser auf Holzlattung rutscht), weiter im Flur (auch hier Rutschpartie), kein Bodenlappen verfügbar. Nehmen wir neues Geschirrtuch. Zurückgeschleudert und Geschirrtuch auf die Pfütze geworfen. Der Tapetenberg tropft. In Wohnzimmer geschleudert, blauen Müllsack geschnappt. Das Teil will sich nicht öffnen lassen. Stachelrochen stottert weiter.

Blick auf Hosenbeine - hoffentlich kommt jetzt keine Rennmaus vorbei. Handschuhe ausgezogen, mit bloßen Händen weiter versucht, diesen blöden Sack zu öffnen. Endlich. Ersten Berg tropfender Tapeten in Müllsack gepackt. Handschuhe wären angebracht, so kleben die Finger zu. Käppi rutscht, schnell befestigt - wo sind die Handschuhe nur geblieben? Stachelrochen röhrt.

Peinlich, peinlich. Langsam wird das durchtränkte Bein eiskalt. Zeugs in Müllsack gestopft, draußen nimmt Rakete Anlauf auf die Treppe. Jetzt aber schnell, egal wo Handschuhe sind. Käppi rutscht wieder, nochmals stabilisert. Stachelrochen abgestellt und geschafft: Wunderwaffe ruft Kaffeepause aus - alle verdächtigen Spuren beseitigt.

Wir begeben uns fast gut gelaunt zur Kaffeepause. Besorgte Blicke auf Hosenbein und Haarpracht. Mir war halt zu heiß und was mit den Haaren los sein soll - keine Ahnung. Das Käppi rutscht...

Nee, ich hab die Wahrheit gebeichtet. Anstatt mich endgültig von der Tapete zu entfernen, reagieren sie mit Verständnis. Kleine Räume sind wirklich schwieriger und shit happens. Irgendwie scheint die Mausschaft erleichtert, dass Bau(m)herrin am eigenen Bein erlebt hat, wie schwierig mitunter die einfachsten Dinge sein können, wenn es sich um eine Bau(m)stelle handelt.

Dabei habe ich noch nicht einmal erzählt, dass ich die Zweit-Chipkarte der Kamera bei 30° in der Waschmaschine gereinigt habe. Geschweige denn, dass die Kamera selbst jetzt (hoffentlich) friedlich bei Patenkind in der entfernten Großstadt schlummert. Morgen geht es an Paris die Zweite im Wohnzimmer. Hab ich die Kamera mit Absicht liegen lassen? Autofahren hat in den letzten Tagen deutlich an Attraktivität gewonnen.

Ende eines tapetenwürdigen Samstag: Nähkästchen ist bis auf Decke erledigt, die erste Wand des Wohnzimmers ging wesentlich schneller. Dann nach Hause gedüst, Haarpracht mit Meister Propper-Tapetenlösungs-Mischung gereinigt, Handtuchturban auf den Kopf, Chauffeursdienst bis an's andere Ende der Stadt (mit Turban), Geld geholt (mit Turban), Essen geholt (mit Turban), gefönt + gegessen und ab in die Falle (ohne Turban).

Wenn mir bis morgen mittag kein Chihuahua zur Verfügung gestellt wurde, werde ich Paris der Rennmausschaft überlassen müssen.

Chihuahua gesucht

Für Samstag wird das Programm härter, entsprechend verhält sich das Wetter. Bibber.
Die Rennmausschaft muss Schimmel-UG entkernen, Bau(m)herrin hat sich Rauhfaser in übersichtlich dimensioniertem Nähzimmer vorgenommen.

Wo ist die heißgeliebte Tapetenlösung? Ah, da kommt Rakete. "Hallo, Guten Morgen Rakete. Fit?" Ein pfeifendes Blubbern kommt aus dem Loch in der Maske. Aha, ja dann. "Wissen Sie, wo der Tapetenlöser ist?" Achselzucken, Rakete dreht sich um und verschwindet im Kellerloch. Dort riecht es fünfmal ekliger als bisher. Irgendwie war Rakete gar nicht so wie sonst...

Wir versuchen, das Problem von außen zu lösen. "Guten Morgen!" *räusper* "HAAALLLOOO", na zumindest die Nachbarschaft dürfte geweckt sein.

Oh, das ist ja Wunderwaffe:

Und da wieder Rakete. Moment, ich guck mal um die Ecke...

Nochmal Rakete??
Am Container arbeitet heute eine zweite italienische Rakete. Deshalb war er vorhin so komisch...

Die Original-Rakete erkennt Bau(m)herrin und zeigt ihr, dass die Sprudelquelle noch funktioniert. Das ganze Ensemble wackelt zwar beängstigend, bisher hält es jedoch.

Wozu wir den Chihuahua benötigen, erläutern wir später. Jetzt wird konfirmiert. Hoffentlich sind die Kirchenbänke nicht zu hart...

Schuttologik

Freitag 11:30 Uhr. Macht 3,5 Std mal vier Rennmäusen. Zeit, sich einen Überblick zu verschaffen.

Container ist vorhanden und füllt sich. Wunderwaffe hat sich genau notiert, womit er befüllt werden darf. Wird noch mindestens fünf Mal anrufen, weil weitere Schuttsorten auftauchen. Ein falsches Teil im Container erhöht die Tonnenkosten von 30 auf über 100 Euro. Bau(m)herrin will nicht geschätzt haben, wieviele Tonnen hier reinkommen.

Kachelofen mit intakten Fliesen ist demontiert, keine neuen Risse im Häusle:

Ob jemand versteht, um was es sich handelt, wenn wir das so in ebay anbieten:

Das riecht nach diversen, fest miteinander verbundenen Schuttsorten. Auch nach ebay??

Die Räucherkammer harrt auf Bau(m)herrinnen-Einsatz, da stand mal der Ofen:

Sollen wir die Fensterchen lassen?

Wand zwischen Küche und Bad geht vor Wunderwaffe in die Knie:

Hier mindestens drei zwölf gesonderte Schutt-Sorten:

Sonnenbad gefällig?

Wir schaffen es, den Mikado-Riesen auf's Bild zu bekommen:

Und noch mal:

Das sind zwei weitere Müllsorten: Linoleum und Schimmelmatten:

Das gestern von Bau(m)herrin entkleidete Schlafzimmer:

Links am Rand die dunklen Flecken sind der verchlorte Schimmel auf Holzlattung:

Stachelrochen, Eimer und Leiter ziehen gleich in Räucherkammer um:

Erst noch der Dachstock: Drempel eins - die Balken bleiben, bis Meisterarchitekt am Montag begutachtet hat.

Drempel II hat schon ein Bein verloren:

War es wirklich nötig, die Tapete vorher abzuschrubbeln? Wunderwaffe meint, Tapeten könnten nachher doch noch Aufgebühr im Schuttcontainer kosten. Hm...

Die alte Tapete im zukünftigen Bad ist Bau(m)herrin vorbehalten:

Rakete flucht im Ostzimmer über die alte Tapete (gelb):

Da kommt Großgrundbesitzer:

Jetzt aber aus dem Weg:


Mikado-Riese ist wieder zu schnell:

Sprudel-Anlage für zukünftiges Arbeitszimmer:


Licht und Steckdose funzen noch:

Irgendwie elegant, was machen wir daraus?

Der Balken bleibt? Die Lampe auch?

Ha, endlich Ziegel. Bau(m)herrin findet, so eine freigelegte Mauer hat Charme. Gruß an Meisterarchitekt:

Bau(m)herrin ist eingesperrt, denn Wunderwaffe hört nichts mehr. Ob sie das Teil im Oberschenkel stecken hat, wenn sie ihm auf die Schulter tippt? Lieber Warten.

Befreit studieren wir Leitungen. Hat Bau(m)herrin etwa in ihrem gestrigen Elan die Telefonleitung des Mieters gekappt? Das Kabel kommt aus Schlafzimmer in Räucherkammer...

... durch dieses Element schleift es sich nach oben...

... durch die Wand in's Freie


und von dort Richtung Mieterwohnung. Hmpf, Großgrundbesitzer betrachtet das System und befindet, dass die von Bau(m)herrin geschrottete Quelle zu viele Kabel hat, um als Telefon durchzugehen. Was ist es dann? Und woher kommt die Leitung des Mieters?


Bau(m)herrin hat zwei der Rennmäuse gestoppt und zum Verkleiden der Treppe verdonnert. Der ungeliebte Brautschleier stand schon 2 Stunden unbeachtet in der Ecke, derweil Unmengen Mauerrest-Wannen die Treppe runterbefördert worden waren.

Um ihr Ziel zu erreichen, versucht Bau(m)herrin einen echt fiesen Trick *schäm*. "Wunderwaffe, die Treppe sollte jetzt eingekleidet werden, da sind zwei neue Kratzer."
"Was??? Wo sind Kratzer???"
"Nirgends, noch nicht. Aber es könnten welche kommen, spätestens, wenn andere Handwerker hier aktiv sind."

Das hört er überhaupt nicht gerne, das Häusle wird von ihm saniert. Dass hier ein Architekt im Hintergrund herumspringt, ist ihm schon ein Dorn im Auge. Die Vorstellung fremder Bauarbeiter auf seiner Baumstelle ist unzumutbar. Sackgasse, Bau(m)herrin stößt auf ertaubte Ohren.
"Ich liebe diese Treppe!", seufzt sie flehend. Er wird schon verhandlungsbereiter. "Ach, dann mach ich es eben selbst."

"Kommt nicht in Frage! Raaaakkeeete!!!"

13:18 Uhr: das West-DG-Zimmer ist sauber. Bau(m)herrin zeigt Nachwuchs zu Hause die Bilder, Meisterarchitekt muss diesen Drempel nicht mehr untersuchen. Nachwuchs findet die Balken cool:


Rätselhaftes im Ostzimmer:
Ist schon besser, dass das Geländer verbrautschleiert wurde:

Bau(m)herrin will sich in Mittagspause verabschieden, kurze Besprechung. Der Container (4 Kubik) wird heute noch voll. Wenn morgen das Neubau-UG drankommt, braucht es neuen Container. Kleiner Seitenhieb: Meisterarchitekt hatte angeblich 3 Kubik für ausreichend befunden. Bau(m)herrinnen-Ohren sind taub, wir fangen nicht mit Zeigefingerspiel an.

Wunderwaffe beschließt, die Mittagspause zu verkürzen und das Ding noch vollzumachen:

Er ruft zum achten Mal in Containerstelle an. Die sagen zu, am späten Nachmittag zu kommen:

Später Nachmittag ist auf Baustellen offensichtlich 14:30 Uhr. Ob die Jungs den Container in der vergangenen Stunde voll bekommen haben? Ohne Mikado-Riese?

Haben sie, und sie hören nicht auf. Der Containermann schnallt das Kübelchen an:

Da kommt noch ein Eimer:

Zack, noch draufgeschüttet. Container-Mann arbeitet jetzt deutlich schneller.

Das Vorderteil des Lasters hebt sich in die Luft, mal sehen, wer von beiden siegt:

Sieht zwar nicht so aus, aber Vorderteil ist schwerer:

Und hier die Kübelfüllung der letzten Stunde - Öltanks sind freigelegt: